Lachgas: das entspannende Gas
Eine Sauerstoff-Lachgas-Mischung, durch Nasenmaske eingeatmet. Sie bleiben bei Bewusstsein und kooperativ, aber vollständig entspannt. In fünf Minuten reversibel, ohne wesentliche Kontraindikationen. Ideal für mittelmäßige Phobie.
Intravenöse Sedierung
Ein Anästhesist verabreicht per Tropf ein leichtes Sedativum (typischerweise Midazolam + Propofol niedrig dosiert). Sie sind erweckbar, aber schläfrig, und behalten oft keine Erinnerung. Für lange Chirurgien oder schwere Phobie. Etwa 300-450 € Aufpreis.
Vollnarkose
Vollständiger Schlaf im OP-Saal mit Anästhesie-Reanimator. Reserviert für schwere Eingriffe (bimaxilläre All-on-4, multiple Extraktionen, extremer Würgereflex). Kosten: 600-900 €. Präoperativer Check (EKG, Blutbild) erforderlich.
Wer wählt was?
80 % der Behandlungen erfolgen unter lokaler Anästhesie. Lachgas reicht für die meisten Phobiker. IV-Sedierung und Vollnarkose werden nach Anästhesistengespräch angeboten — nicht systematisch, aber immer auf Wunsch verfügbar.
Was Sie vorher wissen sollten
IV-Sedierung und Vollnarkose erfordern Begleitperson (kein Fahren 12 h) und 6-stündige Nüchternheit. Sie bleiben 2-3 Stunden in Überwachung. Rückflug am Folgetag bei leichter Chirurgie möglich, 48-72 h bei schwerer.
Wenn Zahnarztangst Sie Behandlungen aufschieben ließ: Drei Sedierungsstufen existieren in Tunesien, keine Behandlung ist ausgeschlossen. Sprechen Sie es bei der Fernberatung an — vorgesehen, nicht schändlich.

