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Implantat oder Brücke: Wie wählt man für den Zahnersatz?

Fehlt ein Zahn, gibt es zwei Hauptoptionen: das Implantat, eine künstliche Titanwurzel, oder die Brücke, eine Prothese, die sich auf die Nachbarzähne stützt. Beide funktionieren — altern aber nicht gleich.

Das Implantat: eigenständig und langlebig

Das Implantat ersetzt die Wurzel UND die Krone, ohne die Nachbarzähne zu berühren. Es stimuliert den Knochen und verhindert dessen Schwund, wodurch das Gesicht erhalten bleibt. Seine Lebensdauer erreicht 15 bis 25 Jahre, oft mehr. Es ist heute der Maßstab für den Ersatz eines einzelnen Zahns.

Die Brücke: schneller, aber auf Kosten der Nachbarzähne

Die Brücke wird schneller und ohne Chirurgie eingesetzt. Nachteil: Sie zwingt dazu, die beiden angrenzenden Zähne, auch gesunde, zu beschleifen und zu überkronen. Der Knochen unter dem fehlenden Zahn baut sich derweil mit der Zeit weiter ab.

Der echte Kostenvergleich

Die Brücke wirkt günstiger in der Anschaffung, muss aber meist alle 10 bis 15 Jahre erneuert werden und opfert zwei Zähne. Das Implantat kostet anfangs mehr und hält weit länger, ohne den Rest zu schädigen — auf Dauer oft günstiger.

Also, welches wählen?

Sind die Nachbarzähne gesund, ist das Implantat fast immer die beste Langzeitwahl. Die Brücke behält ihren Reiz, wenn die angrenzenden Zähne bereits geschädigt und ohnehin zu überkronen sind. Nur eine Untersuchung mit Scan entscheidet Ihren konkreten Fall.

Für einen einzelnen Zahn zwischen gesunden Zähnen gewinnt das Implantat auf Dauer fast immer. Ein Angebot mit 3D-Scan bestätigt die beste Option für Sie.

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